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Website-Checkliste für Handwerksbetriebe

Vierzehn Punkte, die Sie in einer halben Stunde selbst prüfen. Ohne Anmeldung, zum Ausdrucken.

Gehen Sie die Punkte der Reihe nach durch. Jeder Punkt sagt, was Ihnen das bei Kunden bringt und wie Sie es selbst prüfen. Was Sie nicht abhaken können, ist Ihr Startpunkt.

  1. 1. Die Telefonnummer steht oben und lässt sich antippen.

    Warum: Wer vom Handy sucht, will anrufen. Muss er die Nummer erst suchen, ruft er beim nächsten Betrieb an.

    So prüfen Sie es: Seite auf dem Handy öffnen. Die Nummer ist ohne Scrollen zu sehen, und beim Antippen öffnet sich die Telefon-App.

  2. 2. In drei Sekunden ist klar, was Sie machen und wo.

    Warum: Besucher entscheiden in den ersten Sekunden, ob sie bleiben. Steht oben nur "Herzlich willkommen", gehen sie zurück zu Google.

    So prüfen Sie es: Zeigen Sie die Startseite drei Sekunden lang jemandem, der Ihren Betrieb nicht kennt, und fragen Sie: Was macht die Firma, und wo?

  3. 3. Die Seite funktioniert auf dem Handy.

    Warum: Die meisten Anfragen für Handwerker kommen vom Handy. Eine Seite, die dort auseinanderfällt, wirkt wie ein Betrieb, der nicht mehr aktiv ist.

    So prüfen Sie es: Auf dem Handy durchscrollen: Nichts rutscht zur Seite, der Text ist ohne Zoomen lesbar, Knöpfe lassen sich mit dem Daumen treffen.

  4. 4. Die Seite lädt schnell.

    Warum: Wer auf eine weiße Seite wartet, tippt auf "Zurück" und nimmt den nächsten Treffer.

    So prüfen Sie es: Adresse bei pagespeed.web.dev eingeben und den Wert für Mobilgeräte ansehen. Oder die Seite im mobilen Netz öffnen und mitzählen.

  5. 5. Vor der Adresse steht ein Schloss (https).

    Warum: Ohne Schloss zeigen Browser "Nicht sicher" an. Das schreckt ab, bevor jemand Ihren Namen gelesen hat.

    So prüfen Sie es: Die Adresszeile im Browser ansehen. Beginnt die Adresse mit https und steht dort ein Schloss, passt es.

  6. 6. Impressum und Datenschutz sind auf jeder Seite erreichbar.

    Warum: Beides ist in Deutschland Pflicht. Fehlt es, ist die Seite abmahnbar, und das kostet mehr als jede Website.

    So prüfen Sie es: Unten auf jeder Seite stehen die Links "Impressum" und "Datenschutz", und beide öffnen eine vollständige Seite.

  7. 7. Öffnungszeiten und Einzugsgebiet stimmen.

    Warum: Falsche Zeiten führen zu verpassten Anrufen und zu Kunden, die vor verschlossener Tür stehen.

    So prüfen Sie es: Zeiten auf der Website mit Ihrem Google-Profil vergleichen. Beide müssen gleich sein.

  8. 8. Es gibt eigene Fotos von echten Arbeiten.

    Warum: Ein Foto Ihrer Terrasse oder Ihres Badezimmers zeigt Ihre Arbeit besser als jedes Bild aus einer Bilddatenbank.

    So prüfen Sie es: Durch die Bilder gehen: Wie viele zeigen Ihre eigenen Projekte, Ihr Team oder Ihr Fahrzeug?

  9. 9. Jede Hauptleistung hat einen eigenen Abschnitt.

    Warum: Wer "Dachrinne reparieren" sucht, soll genau dazu etwas finden. Eine Liste mit zwanzig Stichwörtern reicht dafür nicht.

    So prüfen Sie es: Schreiben Sie Ihre fünf wichtigsten Leistungen auf und prüfen Sie, ob zu jeder ein eigener Text auf der Seite steht.

  10. 10. Ihr Ort steht im Text.

    Warum: Google zeigt Betriebe aus der Nähe. Dafür muss auf der Seite stehen, wo Sie arbeiten.

    So prüfen Sie es: Steht Ihr Ort oder Ihr Einzugsgebiet in einer Überschrift und im Text der Startseite?

  11. 11. Seitentitel und Beschreibung sind gesetzt.

    Warum: Das ist der Text, den Kunden bei Google als Ergebnis sehen. Steht dort "Startseite", klickt kaum jemand.

    So prüfen Sie es: Bei Google "site:ihre-domain.de" eingeben und lesen, was als Titel und Beschreibung erscheint.

  12. 12. Jede Seite endet mit einem klaren nächsten Schritt.

    Warum: Wer bis unten gelesen hat, ist interessiert. Dann braucht er einen Knopf zum Anrufen oder Anfragen, keine Sackgasse.

    So prüfen Sie es: Ans Ende jeder Seite scrollen: Gibt es dort Telefon, WhatsApp oder ein Formular?

  13. 13. Anfragen kommen an.

    Warum: Ein Formular, das ins Leere schickt, kostet Aufträge, ohne dass Sie es merken.

    So prüfen Sie es: Schicken Sie sich selbst eine Testanfrage über die Website und prüfen Sie, ob sie ankommt.

  14. 14. Die Domain gehört Ihnen.

    Warum: Gehört die Adresse Ihrem Anbieter, verlieren Sie sie bei einem Wechsel und fangen bei Google von vorn an.

    So prüfen Sie es: Fragen Sie Ihren Anbieter schriftlich, wer als Inhaber der Domain eingetragen ist.

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